Picos de Europa
Schroffe Kalkgipfel, tiefe Schluchten und eine Seilbahn, die in wenigen Minuten ins Hochgebirge fährt.

Nur etwa eine Autostunde von der Küste entfernt steigen die Picos de Europa steil in die Höhe. Das Gebirge erstreckt sich über Kantabrien, Asturien und Kastilien und León und ist einer der ältesten Nationalparks Spaniens.
Woher der Name kommt
Eine verbreitete Erklärung: Für Seeleute, die aus Amerika zurückkehrten, waren die Gipfel das erste Stück Europa, das am Horizont auftauchte.
Fuente Dé
Der bekannteste Einstieg auf kantabrischer Seite ist Fuente Dé am Ende des Liébana-Tals. Von dort fährt eine Seilbahn in wenigen Minuten auf rund 1.800 Meter Höhe. Oben beginnen Wanderwege durch eine fast mondartige Kalklandschaft – auch für weniger erfahrene Wanderer gut machbar.
Potes und das Liébana-Tal
Auf dem Weg nach Fuente Dé lohnt ein Stopp in Potes, einem hübschen Ort mit Steinbrücken und einem mittelalterlichen Turm. In der Nähe liegt das Kloster Santo Toribio de Liébana, ein wichtiger Pilgerort.
Praktische Hinweise
- Das Wetter wechselt schnell. Auch im Sommer gehören eine warme Jacke und Regenschutz in den Rucksack.
- Die Seilbahn ist in der Hochsaison stark gefragt – früh am Morgen ist es deutlich entspannter.
- Für die Anfahrt durch die Hermida-Schlucht sollte man Zeit einplanen: Die Straße ist kurvig, aber landschaftlich spektakulär.